Presse

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19. Mai 2011

"Möhren, Kinder, Sensationen" wieder auf Tour!


Zum fünften Mal geht das AOK-Kindertheater “Möhren, Kinder, Sensationen” auf Deutschland-Tour. Vom 19. Mai bis zum 27. September wird das Kindertheater bundesweit in mehr als 20 Städten gastieren. “Möhren, Kinder, Sensationen” ist Bestandteil der AOK-Initiative “Gesunde Kinder – gesunde Zukunft”. Seit 2007 haben bereits mehrere hunderttausend Kinder das Theaterstück “Henrietta in Fructonia” gesehen und im Mitmachprogramm gelernt, wie leicht und positiv gesunde Ernährung ist.

Im Mittelpunkt steht das Theaterstück “Henrietta in Fructonia”. Henrietta ist ein Grundschulkind, das immer entsetzlich müde und schlapp ist. Die jungen Theaterzuschauer treten gemeinsam mit Henrietta die Reise nach Fructonia an, wo sie ein fantastischer Zirkus mit ebensolchen Künstlern erwartet. Hier lernt Henrietta auf unterhaltsame Weise zum Beispiel von dem Zauberer Banano Banini, der Möhren werfenden Maggie, den Akrobaten Zitrone, Kiwi und Paprika und anderen liebevollen, skurrilen Figuren, was alles in Obst und Gemüse steckt und wie man selber mehr für das eigene Wohlbefinden tun kann.

“Wir wollen die Kinder dort abholen, wo sie stehen. Das war von Anfang an unser Konzept”, sagt Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Deshalb verzichte das Programm auf die reine Wissensvermittlung und setze auf die Stärken der Theaterpädagogik. Theater ermöglicht Kindern das Mitmachen, Miterleben, Mitlachen und Mitfühlen. Es spricht Gefühle und Fantasie an und stärkt die Fähigkeit, eigenes Handeln zu reflektieren. Das Theaterstück verpackt Botschaften interaktiv und macht Alternativen zum früheren Handeln spielerisch erfahrbar. “Das ist ein neuer, sehr pragmatischer Weg der Prävention”, so Graalmann. Wichtig sei dabei nicht nur, die Kinder an diesem einen Tag zu erreichen. Vielmehr müssten die Eltern und Lehrer eingebunden sein und bleiben. Dazu gibt es an jedem Vorstellungsort Informationen für die Eltern und für die Lehrer Material, so dass sie im Unterricht direkt an das Erlebte anknüpfen können.

Wissenschaftliche Auswertungen belegen den Erfolg des Präventionstheaters. Demnach bleiben die Figuren und Handlungen den Kindern lange in Erinnerung. Sie konnten auch zwei Wochen nach dem Zirkusbesuch noch Lieder nachsingen und identifizierten sich mit Henrietta und den anderen Akteuren. Auch bei den Lehrern stößt das Programm auf große Zustimmung. In einer Befragung bewerteten sie die didaktische Aufbereitung und die Darbietung als sinnvoll und gelungen. Die Lehrer entwickelten nach eigenen Angaben ein stärkeres Bewusstsein für die Probleme rund um Ernährung und Bewegung und empfanden das Präventionsprogramm als sinnvolle und positive Unterstützung für ihren Unterricht. “Das zeigt uns, dass wir die Kinder auf die richtige Weise sensibilisieren, die Eltern mit ins Boot holen und die Lehrer unterstützen”, sagt Graalmann. Für die Zukunft sei es wichtig, die Maßnahmen auf dieser Grundlage weiter auszubauen.

Wie wichtig ein solches Engagement ist, belegt die AOK-Familienstudie 2010. Sie zeigt: Es bedarf keiner großen Extras, um Kinder gesünder aufwachsen zu lassen. Vielmehr sind es die kleinen und dafür regelmäßigen Selbstverständlichkeiten im Alltag, die den größten Gewinn bringen. So verringert schon gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie das Übergewichtsrisiko von Kindern deutlich. Als gesundheitsfördernde Faktoren stellten sich auch regelmäßiges gemeinsames Bewegen, gezielte Aufmerksamkeit für die Kinder und tägliche Rituale heraus.

Weitere Links zum Thema:
Infos zur AOK-Initiative
Radiobeitrag zum Start der Tour 2011